TeueĀrungsĀausĀgleich ein Muss
OktoĀber 2022. PlƶtzĀlich war sie da: die InflaĀtiĀon. Sie traf PoliĀtik und WirtĀschaft unvorĀbeĀreiĀtet, nachĀdem sie in den verĀganĀgeĀnen JahrĀzehnĀten kaum mehr eine RolĀle gespielt hatĀte. BürĀgerĀliĀche und WirtĀschaftsĀlobĀby malĀten umgeĀhend das SchreckĀgeĀspenst der Lohn-Preis-SpiĀraĀĀle an die Wand und rieĀfen GewerkĀschafĀten und ArbeitĀnehĀmerĀorĀgaĀniĀsaĀtioĀnen mit Blick auf die LohnĀverĀhandĀlunĀgen auf, sich im InterĀesĀse der InflaĀtiĀonsĀbeĀkƤmpĀfung in [ā¦]
GefanĀgen im Neoliberalismus
OktoĀber 2022. Der ProĀphet korĀriĀgiert seiĀne ProĀpheĀzeiĀung: FranĀcis FukuĀyaĀma, der 1992 mit seiĀnem Werk āDas Ende der GeschichĀteā den Sieg des LibeĀraĀlisĀmus verĀkünĀdeĀte, rƤumt ein, zu optiĀmiĀstisch geweĀsen zu sein: Die soziaĀle UngleichĀheit sei enorm angeĀstieĀgen und vieĀlen westĀliĀchen DemoĀkraĀtien droĀhe Gefahr, konĀstaĀtiert er in einem im āSonnĀtagsĀBlickā verĀƶfĀfentĀlichĀten VorĀabĀdruck aus seiĀnem neuĀen Buch āDer [ā¦]
LinĀke MediĀen? ā Wo denn?
OktoĀber 2022. Die SP Schweiz will mit ihrer Online-PlatĀtĀĀform DIREKT PoliĀtik, WirtĀschaft und GesellĀschaft aus soziĀalĀdeĀmoĀkraĀtiĀscher PerĀspekĀtiĀve begleiĀten. Ob das VorĀhaĀben AusĀsicht darĀauf hat, die nƶtiĀge ReichĀweiĀte zu erzieĀlen, ist fragĀlich. Zu wünĀschen wƤre es aber alleĀmal. Denn der Blick auf die MediĀenĀlandĀschaft der Schweiz zeigt: Die LinĀke ist sozuĀsaĀgen mediĀal heiĀmatĀlos. Für die Bürgerlichen [ā¦]
DAS LAND AM WASSER
Die NieĀderĀlanĀde, das Land der DƤmĀme und der LandĀgeĀwinĀnung ā und des KampĀfes gegen das Meer; das Land der TulĀpen ā und des ersten frühĀkaĀpiĀtaĀliĀstiĀschen BƶrĀsenĀcrash; das Land der HƤndĀler und KoloĀniaĀliĀsten sowie des ReichĀtums ā und der Abkehr einer offeĀnen und grossĀzüĀgiĀgen GesellĀschaft hin zu intelĀlekĀtuĀelĀler BieĀderĀkeit und poliĀtiĀschem KonĀserĀvaĀtisĀmus. So oder so: Eine [ā¦]
AHV: FehlĀentĀscheid mit Folgen
Die MehrĀheit hat zwar lƤngst nicht immer Recht. Aber in einer DemoĀkraĀtie bekommt sie immer Recht. Genau das ist am letzĀten AbstimĀmungsĀsonnĀtag pasĀsiert. Die StimmĀbeĀvƶlĀkeĀrung sagĀte Ƥusserst knapp Ja zur AHV21. Doch das ist ein FehlĀentĀscheid mit FolĀgen, welĀche die MehrĀheit der BevƶlĀkeĀrung über JahĀre hinĀaus schmerzĀlich zu spüĀren bekomĀmen wird. Ein gespalĀteĀnes Land Das haarĀscharĀfe Ja [ā¦]
Die AHV21: Eine Tragƶdie!
Bei der AbstimĀmung über die AHV21 droht sich laut UmfraĀgen ein allĀzu bekannĀtes, trauĀriĀges Muster der SchweiĀzer PoliĀtik zu wieĀderĀhoĀlen: LieĀber bürĀdet sich eine MehrĀheit der BevƶlĀkeĀrung freiĀwilĀlig Opfer auf, statt klar Nein zu sagen, endĀlich soziaĀle GerechĀtigĀkeit einĀzuĀforĀdern und die hohen EinĀkomĀmen und die VerĀmƶĀgenĀden in die Pflicht zu nehĀmen. Es ist eine Tragƶdie! [ā¦]
HINĀĆBER ZUM KNĆDEL-ESSEN
August 2022. In den BerĀgen gibt es keiĀne GrenĀzen. So jedenĀfalls fühlt es sich an, wenn man von PartĀnunsĀtaĀfel oberĀhalb des bündĀneĀriĀschen St.Antƶnien aus hinĀüberĀwanĀdert zur TilisĀunahütĀte im ƶsterĀreiĀchiĀschen MonĀtaĀfon. Kein ZƶllĀner und kein HoheitsĀzeiĀchen, sonĀdern alpiĀne WeiĀte hüben wie drüĀben. FrüĀher war das freiĀlich anders: SchmuggĀler waren hier unterĀwegs. Davon zeugt das GaffiĀloch, eine [ā¦]
Hütet euch vor Kopfsteuern
August 2022. Es mutet schon fast kuriĀos an: Nicht SoziĀalĀdeĀmoĀkraĀtie und GrüĀne, sonĀdern die bürĀgerĀliĀchen ParĀteiĀen von GLP bis SVP sind es, die sich bei der AbstimĀmung vom 25. SepĀtemĀber für hƶheĀre SteuĀern zur FinanĀzieĀrung der AHV stark machen. AusĀgeĀrechĀnet jene KrƤfĀte, die sich seit Jahr und Tag mit SteuĀerĀabĀbau proĀfiĀlieĀren, werĀden jetzt plƶtzĀlich zu [ā¦]
Unten Opfer, oben Geschenke
August 2022. Um sich eine poliĀtiĀsche MeiĀnung zu bilĀden, ist es zuweiĀlen sinnĀvoll, ein paar SchritĀte zurückĀzuĀtreĀten, sich vom Fokus auf das einĀzelĀne GeschƤft zu lƶsen und stattĀdesĀsen das GanĀze aus Distanz zu betrachĀten. Das hilft, die KonĀtuĀren klaĀrer zu erkenĀnen und das WesentĀliĀche zu erfasĀsen. Die GeleĀgenĀheit dazu haben wir demĀnƤchst am 25. September. [ā¦]
Wir sollĀten den Staat stƤrken
EigentĀlich ist der moderĀne demoĀkraĀtiĀsche soziaĀle Rechts- und DienstĀleiĀstungsĀstaat eine ErrunĀgenĀschaft, auf die wir alle stolz sein müssĀten. Denn er garanĀtiert FreiĀheit, BürĀgerĀrechĀte, BilĀdung und die ChanĀce auf ein selbstĀbeĀstimmĀtes Leben. TrotzĀdem begegĀnen ihm PoliĀtik und ĆffentĀlichĀkeit perĀmaĀnent mit KriĀtik, MissĀtrauĀen und AblehĀnung. Woher kommt das? Und ist dieĀser GeneĀralĀverĀdacht gegen unseĀren Staat gerechtĀferĀtigt? August [ā¦]